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Späte Freiheit Ruhestand

Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

Alternative FriedWald?

Als ich im Februar diesen Jahres meine Vorsorgeunterlagen zusammengestellt habe, stand für mich auch die Frage nach der Art meiner Bestattung an. Ohne lange nachzudenken, kreuzte ich „Friedwald“ an, weil ich viele Jahre recht naturverbunden gelebt habe. Aber konkrete Vorstellungen hatte ich damals noch nicht …

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Impressionen von der Brandenburgischen Landesgartenschau in Wittstock

© Wolfgang Schiele

Die Landesgartenschau in Wittstock/Dosse 2019 war und ist für viele BrandenburgerInnen Anlass, eine Auszeit in der Natur zu nehmen und zu schauen, was ihnen vor der Haustür so blüht …

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Die Wettermacher

Eingang zum Wettermuseum in Lindenberg Foto: Wolfgang Schiele

Kennen Sie den Ort Lindenberg im Brandenburgischen? Ein kleines gottverlassenes Kaff etwa 30 km von der polnischen Grenze entfernt? Völlig unspektakulär, keine 1000 Einwohner und eine kleine Kaufhalle? Sie sollten es vielleicht kennenlernen in einer Zeit der klimatischen Umbrüche und Extreme …

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Raus aus der Matrix, rein in die Neuwelt!

Grafik: Pixabay

„Kann jemand endlich mal diese jämmerliche Projektion ausschalten? Das ist ja nicht mehr auszuhalten!“

Zum wiederholten Mal schreie ich es aus mir heraus und stelle plötzlich fest, dass meine Worte an der Schaltstelle angekommen sein müssen. Denn langsam beginnen die Bäume um mich herum zurückzuweichen, der blaue Himmel scheint sich langsam von mir zu entfernen und unter meinen Füßen entschwebt der Boden. Die Häuser, die vor mir liegende Straße und alles, was ich bisher noch sehen und anfassen konnte, verschwindet wie in einem zeitlupenhaften Rückwärtszoom im Nichts. Kurze Zeit später befinde ich mich in einem reinweißen Raum ohne ein Unten oder Oben, ein Vorn oder Hinten unterscheiden zu können. Es ist, als sei die absolute Starre, der ersehnte Stillstand der Welt eingetreten ist und ich an meinem sicheren Rückzugsort angekommen bin.

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Psychologische Hilfe zur Selbsthilfe dringend erforderlich!

Grafik: Pixabay

Die Krankenkasse DAK veröffentlichte gerade eine Statistik über die Zunahme von psychischen Störungen in den vergangenen 20 Jahren. Die Ausfallzeiten haben sich von 0,7 Arbeitstagen im Jahre 1997 bis 2017 auf mehr als das Dreifache erhöht: Arbeitnehmer fehlen heute bereits 2,4 Tage pro Jahr. Wie gesagt mit psychopathologischen Diagnosen. Was sagt das über unsere berufliche Tätigkeit, über unseren Alltag, über unser Gesundheitswesen und schlussendlich über uns selbst aus?

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Rosa Trompetenwein

Vor einigen Jahren im Kübel gepflanzt und über Jahre geradezu unscheinbar hat sich ein rosa Strauch in diesem Jahr zu einer prächtigen Blühpflanze entwickelt: eine weitschlundige Bignonie (Podranea ricasoliana), im Volksmund auch unter „Rosa Trompetenwein“ bekannt.

Ihre ursprüngliche Heimat ist wohl Südafrika, wo sie als endemisch eingestuft wird. Dann aber hat sie die Karibik und die Kanarischen Inseln sowie Madeira und nicht zuletzt auch die Gärtnereien Mitteleuropas erobert. Sie versprüht einen zarten, aber eindrucksvollen Duft und lockt damit eine Reihe von Liebhaberinsekten an.

Obwohl immer noch von einem Kübel umschlossen, hat sie für die Wurzeln nach unten hin reichlich Platz: Wir haben vor ein paar Jahren den Boden des Behältnisses entfernt und seitdem hat sie genug freie vertikale Entfaltungsmöglichkeiten. Und weil die Kälte im Frühjahr dem Trompetenwein zusetzte, bekam er einen Verschnitt: Und siehe – die Pracht entfaltet sich …

Wenn man den botanischen Angaben trauen kann, dann soll sie im ausgewachsenen Zustand bis zu 5 m Höhe erreichen können. Dann wird sie auch kein Spaziergänger vom Straßenrand mehr übersehen können. Aber auf der Terrasse wird es dann auch langsam eng.

Ihr (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse Wolfgang Schiele

© Wolfgang Schiele 2019 | Coaching50plus | https://www.coachingfiftyplus.de

Sind wir nicht alle ein bisschen „vuka“?

Leben in der „VUKA-Welt“ – einer Welt voller Veränderungen

Kommt Ihnen das bekannt vor: Sie sitzen an Ihrem Arbeitsplatz 1.0, sind über das Web 2.0 mit Ihren Kollegen vernetzt und hypermoderne Begriffe der Industrie 4.0 prasseln täglich auf Sie ein. Straßenbahn und ICE fahren Sie mit einem Ticket auf Ihrem Smartphone. Das Skypen und Facetimen mit den Büros Ihres Unternehmens in aller Welt gehört zur gewohnten Routine. Ebenso die Zusammenarbeit mit Menschen verschiedenster Kulturen und Sprachen. Sie verständigen sich verbal in Englisch und nonverbal über festgelegte Algorithmen hinter der Tastatur. Es vergeht kein Tag, an dem sich nicht neue Veränderungen ankündigen. Sie benötigen weniger Fachwissen, Sie vertrauen auf die Antworten, die Ihnen Google & Co. auf Ihre Fragen geben und auf die im Blockchain hinterlegten und für Sie freigegebenen Daten. Die Aufgaben, die Sie zu lösen haben, verlangen Ihnen einen hohen Grad an Selbstständigkeit, Flexibilität und Kreativität ab. Kaum haben Sie sich in einem Fachgebiet umgeschaut und meinen, es zu beherrschen, steht eine neue berufliche Herausforderung an. Sie befinden sich geistig und körperlich in permanenter Bewegung, müssen immer wieder Ihre Arbeitsmethoden und Lösungsansätze anpassen, um die Ihnen gestellten Anforderungen erfüllen zu können. Wandel und Veränderung beherrschen nicht nur Ihr Arbeitsleben, auch der Alltag verlangt von Ihnen ständige Anpassungsbereitschaft und Verwandlungsvermögen …

Willkommen in der „VUKA-Welt“!

„Nichts in der Geschichte des Lebens ist beständiger als der Wandel“ sagte bereits Charles Darwin, nur konnte er sich noch nicht vorstellen, dass er an Heftigkeit und Rasanz so zunehmen wird, wie wir ihn heute aktuell erleben in dieser turbulenten und schnelllebigen Zeit. Was aber versteht man unter dieser neuen Welt, die da „vuka“ sein soll? Und wie viel davon kann uns gerade noch recht sein, ohne uns dauerhaft zu schaden?

VUCA ist ein Akronym (Kunstwort) und steht für die Anfangsbuchstaben der englischen Worte

Volatility
Uncertainty
Complexity
Ambiguity.
(Für die bessere Verständlichkeit benutze ich die Eindeutschung „VUKA“.)

VUKA war die Antwort des US Army War Collage auf den Zusammenbruch der UdSSR Anfang der 1990er Jahre. Plötzlich gab es nicht mehr den Feind an sich, nach dem man seine Sicht- und Reaktionsweisen ausrichten konnte – die Welt wurde plötzlich differenzierter und uneindeutiger. Doch nicht nur auf politischem Gebiet kam es zu immer schnelleren Veränderungen: die rasante Entwicklung der Elektronik und des Internets, die neuen Kommunikationsmöglichkeiten und der exponentielle Anstieg von Daten und Wissen trieben Wirtschaft und Gesellschaft in nie gekanntem Tempo an.

Volatility (Volatilität)
… bezeichnet die Unberechenbarkeit und Unbeständigkeit von Abläufen, Denkweisen, Situationen, politischen Entwicklungen, Marktkräften … Es ist nicht abzusehen, wann sich eine Situation verändern wird, wie schnell das passiert und in welche Richtung sie verlaufen wird. Dinge und Vorgänge, die bisher stabil waren, können sich plötzlich ändern, auch drastisch und mit unvorhersehbaren Konsequenzen. Aus Sicht der Wirtschaft lässt sich nicht mehr vorherbestimmen, welche Produkte und Dienstleistungen zukünftig nachgefragt werden, wer Kunde oder Wettbewerber sein wird, wie sich die Märkte und Preise entwickeln – und was mit den Arbeitsplätzen geschieht.

Uncertainty (Ungewissheit) …
… besagt: Mit Überraschungen ist zu rechnen! Vorhersagbarkeit und Prognostizierbarkeit bleiben auf der Strecke, unsere Regeln und die Ziele unserer Vergangenheit sind nicht mehr das Papier wert, auf dem sie geschrieben stehen. Um Investitionen, Wachstum und Gewinn zu planen, reichen die altbekannten Methoden nicht aus. Entwicklungstrends sind immer schwieriger vorauszusehen, Planungen von heute müssen morgen bereits wieder überdacht werden. Die unausweichlichen Auswirkungen auf den Wohlstandsstaat und seine Sozialsysteme sind unkalkulierbar.

Complexity (Komplexität)
… beschreibt den extrem hohen Grad der Verknüpfung von Dingen, Ereignissen und Abläufen. Es ist nicht mehr nachvollziehbar, was die Ursache und was die Wirkung war. Die Kausalitätsgesetze greifen nicht mehr. Probleme werden immer vielschichtiger, undurchdringlicher und unverständlich. Es kommt zu einer mannigfaltigen Vermischung von hierarchischen Ebenen und Begriffsinhalten. Selbst für spezialisierte Gruppen von Menschen sind Verläufe nicht mehr nachvollziehbar oder gar steuerbar. Aktion und Reaktion sind nicht mehr auseinanderzuhalten. Entscheidungen zu treffen wird zu einer Lotterie, weil niemand weiß, welche Methode oder welcher Weg „richtig“ ist.

Ambiguity (Mehrdeutigkeit, Ambiguität) …
… heißt: nichts ist mehr eindeutig und exakt bestimmbar. Zwischen einem Ja und einem Nein gibt es unendlich viele Zwischentöne. Grau und nicht schwarz oder weiß herrscht vor. Das bekannte Wertesystem der Vergangenheit wird komplett in Frage gestellt. Hierarchien verblassen: der Mitarbeiter selbst muss sich die Aufgaben stellen und sie gleichzeitig lösen. Entscheidungen müssen schnell getroffen werden, ohne ausreichend genaue Informationen über die Ausgangsgrößen zu haben. Für die Konsequenzen aus Beschlüssen, Entscheidungen und Vorhaben bedarf es einer völlig neuen Fehlerkultur.

Es wird ganze Volkswirtschaften (be-)treffen

In der VUKA-Welt von heute bleiben weder Unternehmen noch Organisationen und schon gar nicht Mitarbeiter und Führungskräfte verschont. All unsere bisher gemachten Erfahrungen, Glaubenssätze und Überzeugungen kommen auf den Prüfstand. Was gestern noch wahr und richtig war, muss heute angezweifelt werden. Konnten wir uns während der dritten industriellen Revolution relativ sicher sein, unser Arbeitsleben in einem Unternehmen zu verbringen, ist es jetzt und zukünftig überlebensnotwendig, in der sich wandelnden Welt berufsfähig zu bleiben, sich permanent fortzubilden und sich den stets verändernden Rahmenbedingungen radikal anzupassen.

Kurz: Wir müssen bei Strafe des eigenen Untergangs zu einem großen Teil die uns vertraute „SSEE-Welt“ verlassen, die uns Stabilität, Sicherheit, Eindeutigkeit und Einfachheit geboten hat. Und damit befinden wir uns in einem neuen Spannungsfeld zwischen
Veränderlichkeit und Stabilität,
Ungewissheit und Sicherheit,
Komplexität und Einfachheit und
Ambiguität und Eindeutigkeit.

Nicht die Welt muss sich uns anpassen – wir müssen uns der Welt anpassen

Da wir die „schöne neue VUKA-Welt“ nicht oder nur unwesentlich ändern können, bleibt uns nur eines: Wir müssen uns ändern, anpassen, adaptieren an die veränderten Bedingungen. Unsere Ratio, unseren Geist und erst recht unsere Psyche auf die veränderten Bedingungen einstellen. Uns resilienter machen gegen die „immateriellen Verletzungen“ durch die Transformationen, auf die unser biologisches Ich noch gar nicht wirklich vorbereitet ist. Auch deshalb habe ich ein zweitägiges Seminar entwickelt, um Menschen mit alltagstauglichen Mitteln auszustatten, die es ihnen erlauben, den Herausforderungen dieser Welt etwas gelassener und resilienter entgegenzutreten.
Ich würde ich freuen, wenn auch Sie sich dafür interessieren würden. Hier finden Sie die Inhalte und den „roten Faden“, an dem wir uns voranarbeiten werden: https://wp.me/P7Pnay-FL.

Ihr (Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Senioren
Wolfgang Schiele

© Wolfgang Schiele | Coaching50plus | https://www.coachingfiftyplus.de

Aus Seminaren für Seminare: Eine neue Buchidee entsteht!

Doch, ich stehe dazu: Meine diversen, psychologisch geprägten Aus- und Fortbildungen der vergangenen 10 Jahre haben bei mir eine nachhaltige Wirkung hinterlassen. Sie haben meine innere Haltung zu mir selbst und im Außen zur Welt grundlegend verändert. Auch wenn meine individuelle Transformation nicht so schnell vonstatten ging, wie ich mir das selbst vorgestellt hatte: Nach einem ersten AHA-Effekt folgte irgendwann auch immer ein OHO-Effekt! Und damit war für mich klar: All das, was ich selbst an mir erprobt hatte und für mich in positiver Hinsicht „funktionierte“, wollte ich auch praxisnah und zielgruppenorientiert an meinen Seminarteilnehmern ausprobieren. Und wenn es im Einzelfall in mir nichts auslöste, dann kam es eben in die Mülltüte – als persönliche Erfahrung mit Lerneffekt!

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Lebensimpulse und Denkanstöße – auf dem Weg in ein gelingendes Leben

Das Seminarpaket ist geschnürt, die Übungs- und Begleitmaterialien stehen als fertige Dateien zur Verfügung und der Beta-Test von 13 der insgesamt 15 Workshop- und Trainingsbausteine ist erfolgreich verlaufen! Zudem liegen eine Vielzahl von Hintergrundinfos bereit, die als „Tonspur“ zu den Folien, Bildern und Flipcharts vermittelt werden können. Damit haben die langjährige Zusammenarbeit, der immer wieder erweiterte Auftrag des Kompetenzcenters AMVG und mein Wissen, meine Erfahrungen und Ideen für eine kompakte Lebenshilfe-Seminarreihe ihren vorläufigen Abschluss gefunden.

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