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Späte Freiheit Ruhestand

Vom Gelingen der dritten Lebenshälfte

Online-Training für Senioren?

Lange Zeit habe ich es mit der ausschließlichen Umsetzung von Präsenzseminaren gehalten. Weil man den Teilnehmern von Angesicht zu Angesicht gegenübersteht und sehr genau aus Mimik und Gestik herauslesen kann, wie das eigene Wort vom Gegenüber aufgenommen wird. Doch die Entwicklung bleibt nicht stehen und mittlerweile sind die Unternehmen auf der Suche nach „effizienteren“ Methoden der Mitarbeiterausbildung. Dabei spielen Computer-Based-Training, Online-Learning, Blended Learning und weitere digitale Spielarten des Lernens eine zunehmend größere Rolle.

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Der Stein der Weisen – oder: „Wie ich meine Heilerlaubnis doch noch erhielt …“ (1)

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Neue Herausforderungen mit 60

Es sind mittlerweile fast fünf Jahre ins Land gegangen, seit ich mich ernsthaft dazu durchringen konnte, mich auf meine Heilpraktikerprüfung („eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie“ – wie die korrekte beamtendeutsch-brandenburgische Bezeichnung heißt …) vorzubereiten. Auf Anraten meines Weiterbildungsinstitutes, das mich schon erfolgreich zum Coach ausgebildet hatte. Und aus eigenem Antrieb, um mein eigenes Verhalten und das meiner Coachees noch besser zu verstehen. Sowie aus juristischen Gründen: Um eine klare Grenze erkennen zu können zwischen dem Coachen zur Entwicklung persönlicher Kompetenzen meiner Klienten und der Heilung von psychischen Störungen mit Krankheitswert.

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Vom Umgang mit dem digitalen Erbe im Alter

Mehrere Wochen, wenn nicht schon mehrere Monate, lag nun „Der Vorsorgeplaner“ der Akademischen Arbeitsgemeinschaft auf meinem Stapel „Unerledigtes“. Langsam musste etwas geschehen, wollte er nicht vollends aus meinem Sichtfeld entgleiten … denn man wird ja nicht jünger!

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Transformationen vom Beruf in den Ruhestand oder: „Die Blume des Übergangs“

Wenn wir das Berufsleben verlassen (müssen), dann wird sich ein Großteil unseres Umfeldes verändern. Auf diesen Wechsel in den verschiedensten Lebensbereichen werden wir in aller Regel nicht vorbereitet …

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Meine Profilierung zum (Vor-)Ruhestands- und Übergangscoach

Bereits während meiner Ausbildung zum Coach (DCV und DVNLP) habe ich mir Gedanken darüber gemacht, welche Angebote ich potenziellen Kunden machen kann und will. Nachdem mir klar wurde, dass der Angebotsmarkt in Coaching und Beratung mit mehreren 10.000 zertifizierten und unattestierten Anbietern prall gefüllt war, ging ich auf die Suche nach meiner ganz persönlichen Ausrichtung.

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Welches Leben hätten´s denn gern im Ruhestand?

Nach dem beruflichen Leben folgt der Ruhestand.
Und man steht vor der Frage: Was fange ich damit an?
Wie stelle ich mir diese Lebensphase eigentlich vor? Welche Dinge sollen hier noch geschehen?

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(Vor-)Ruhestandscoachings für Desinteressierte

Wozu soll daran eigentlich gut sein, was der Schiele da macht? Da berät oder coacht oder trainiert ein ausgebildeter Coach mit Heilerlaubnis und einem Dutzend Weiterbildungen mit therapeutischem Hintergrund Endfünfziger oder startende Sechziger für den Eintritt in ihren Ruhestand. Und die bezahlen ihn auch noch dafür! Als ob diese Leute nicht selbst darauf kommen würden, wie man eine glückliche dritte Lebensphase auslebt, wenn sie nur ein klein wenig nachdenken würden …

Schön wär´s. Aber die Realität zeigt, dass eine große Zahl von Menschen sich die einmalige Chance entgehen lässt, diese Zeit zur besten ihres Lebens zu machen. Denn leider wurden wir weder von der Gesellschaft, von der Wirtschaft oder von der Politik angehalten oder gar darüber geschult, welche Herausforderungen mit dem Übergang vom Beruf in den Ruhestand einhergehen. Für unseren Berufseintritt mussten wir eine Legitimation vorlegen: ein Diplom, einen Meisterbrief, eine Lehrabschlussprüfung, aber mindestens jedoch einen Schulabschluss nachweisen. Beim Eintritt in die Rente verlangt niemand von uns ein Zertifikat, eine Beglaubigung oder eine Urkunde darüber, ob wir reif und qualifiziert genug für dritte Lebensphase sind. Und vor allem: Ob wir diese auch entsprechend erfolgreich und erfüllt gestalten können.

Aber noch ist nichts verloren! Ganz individuell und achtsam können wir uns einem qualifizierten, erfüllten und sinnorientierten Ruhestand nähern: Im Rahmen von interaktiven Workshops und Seminaren, durch informative Vorträge und Buchlesungen. Aber auch mit Team- oder Individualcoachings. Letztere bauen auf drei wesentlichen Säulen auf: dem Lebensrückblick, dem aktuellen Lebens(zwischen)fazit und der (neuen) Lebensplanung.

Lebensrückblick

Der erste Schritt in meinem Übergangscoaching ist eine aufrichtige, positive und achtsame Rückschau vom Gipfel meines Lebensberges, auf dem ich angekommen bin, nach unten auf den durchschrittenen Lebenspfad. Ich nenne es auch den Blick in den „Rückspiegel des Lebens“. In einer geschützten Umgebung nehme ich mir die Zeit, das Gewesene in meinem Leben zu reflektieren und als Gewinn zu verbuchen. Es geht darum, meine Vergangenheit im Lichte das damals Machbaren zu verstehen, die Geschehnisse als unkorrigierbar anzunehmen und die Resultate als wertvolle Erfahrungen meines eigenen Lebensweges zu akzeptieren. Alles, was geschehen ist, ist das Ergebnis meiner Selbstwirksamkeit. Es macht keinen wirklichen Sinn, „verlorenen“ Chancen nachzutrauern; der unausgeführte „Plan B“ ist bedeutungslos geworden.

Lebenszwischenfazit

Im zweiten Schritt mache ich einen „Boxenstopp“; hier geht es um ein Innehalten im Hier und Jetzt. Denn die wichtgsten Entscheidungen im Leben habe ich längst getroffen. Oder anders gesagt: um den Lebens-TÜV mit der Aussicht auf die nächsten Jahre „betriebssicherer Zeit“. Es geht es um die Würdigung und Wertschätzung des Erreichten, und zwar in allen Lebensbereichen, nicht nur im beruflichen Kontext. Welche persönlichen Erfolge habe ich für mich verbuchen können, welche Rückschläge habe ich eingesteckt und was habe ich daraus für die Zukunft gelernt. Und: Welche einschneidenden Ereignisse haben mich geprägt, stärker gemacht oder mich sogar nachhaltig verändert im Verhältnis zu mir selbst und meiner Umwelt? Wie nutze ich am besten diese noch nie dagewesene Chance, aus einem weitgehend fremdbestimmten Lebensabschnitt in einen selbstbestimmten zu wechseln? Bisherige entfremdende Arbeit in Freitätigkeit zu transformieren? Wie versöhne ich mich mit dem Gedanken nun nicht mehr so viel Zeit vor mir zu haben, wie bereits hinter mir liegt?

Lebensplanung

Im dritten Schritt schalte ich den „Visionsscheinwerfer“ an: Die Sicht auf meine Zukunft wird erleuchtet! Hier heißt es für mich, mit den Fähigkeiten und dem Erfahrungsschatz eines langen Lebens die ureigenen persönlichen Visionen in konkrete Ziele zu verwandeln, meinen Lebensplan noch einmal zu überdenken und anzupassen an die neuen Bedingungen. Es geht um nicht mehr und nicht weniger, als darum, die persönliche Biografie zu vollenden! Bisher wurde ich weitgehend von den Restriktionen des Berufes und der Existenzsicherung bestimmt – jetzt sollte ich mich zum aktiven Gestalter meiner dritten Lebensphase weiterentwickeln! Lange Zeit wurde ich von verschiedenen Unternehmen nachhaltig geprägt, jetzt gilt es, mein eigenes „Unternehmen Ruhestand“ zu führen.

Mehr über meine Angebote in meinem Profil bei Xing (www.xing.de), auf meiner Internetseite oder hier im Blog bei „Meine Angebote“ oder „Neu 2019“.

Ihr (Vor-)Ruhestandscoach Wolfgang Schiele

Copyright Wolfgang Schiele 2019 | Coaching50plus | http://www.coachingfiftyplus.de

Das Walsermuseum und „nüschtara“ in Liechtenstein

Triesenberg – ein Ort im Fürstentum Liechtenstein – inmitten idyllischer Berge mit wunderbaren Aussichten. Eine kleine Gemeinde im prospirierenden Liechtenstein, über welches ich bei einem Ausflug zum Jahreswechsel sehr nachhaltig und umfänglich (dank unseres orts- und geschichtskundigen Führers …) allerhand Interessantes und Bemerkenswertes hörte …

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Besser schlafen- auch im Alter (4)

Schlechter Schlaf ist keine gesundheitliche Bagatelle. Auch – oder erst recht nicht – im Alter. Etwa die Hälfte aller Deutschen klagt über schlechten Schlaf. Können wir an mindestens drei Tagen der Woche schlecht ein- oder durchschlafen und hält der Zustand länger als einen Monat an, dann haben wir es mit einer krankhaften Störung zu tun, einer Insomnie …

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